Menschen mit ihren Hunden dabei begleiten, klar miteinander
zu kommunizieren.
Das ist mein Weg!

 

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Hunde sind ein Teil meines Lebens seit ich 11 Jahre alt bin. Da erfüllte sich mein Wunsch nach
einem Begleiter „für Dick und Dünn“ und mein Cairn Terrier „Rusty" kam zu uns in die Familie. 
Er machte mich natürlich nicht automatisch zur Hundekennerin. 

Ich war einfach ein Hundemensch. Der Wunsch, mit ihnen zu arbeiten, entstand erst in meiner
Zeit in Italien. 11 Jahre lang spazierte ich an vielen eingezäunten Hunden vorbei, die sich vor Platzmangel, Unterbeschäftigung und unerfüllten Bedürfnissen im Kreis drehten, sich die Seele
aus dem Leib bellten und für Passanten teilweise den Eindruck erweckten, als seien sie gemeingefährlich. 

Die Erkenntnis kam recht schnell, dass der Weg zum Hund über den Halter führt. Und wenn
dieser die Problematik nicht erkennen möchte, wird der Weg steinig… Doch das sollte mich nicht abhalten. Denn ich liebe Hunde und Menschen gleichermaßen, insbesondere mit diesen beiden komplexen Lebewesen zu arbeiten und dabei noch ihr Zusammenleben zu verbessern.

Ursprünglich komme ich aus der Hotellerie. Hier hatte ich mich auf die Veranstaltungs-organisation spezialisiert. Viele Menschenbegegnungen Tag für Tag. Das war das Schönste an dem Job. Ich bin mit dem Motto „Lächle und die Welt lächelt zurück“ groß geworden und das konnte ich hier so richtig ausleben. Ich gebe jedoch zu, dass irgendwann der Moment kam, in dem ich begann, an der Sinnhaftigkeit meiner Tätigkeit zu zweifeln. Es war mir nicht mehr genug, den Menschen zu einem schönen Tag in ihrem Leben zu verhelfen. Mir fehlte die Tiefe, das Bleibende, die Nachhaltigkeit. Es war aber keine Situation, in der ich mich von einem Tag auf den anderen entscheiden konnte, alles hinzuschmeißen.

Ich begann mit einer räumlichen Veränderung und ging nach London. Tolle Jahre mit vielen wundervollen Erfahrungen – ich liebe diese Stadt. Auch beruflich war es spannend. Die Quintessenz blieb jedoch die gleiche: Ich war auf der Suche!

Mein Cairn Terrier Rusty blieb bei meinen Eltern, mittlerweile 16 Jahre alt. Er wurde stolze 18 und starb letztendlich friedlich an Altersschwäche.

Nach London kam Rom. Für ganze 11 Jahre. Hier ließ ich tatsächlich die Hotellerie hinter mir und unterrichtete privat Deutsch und Englisch, erfand einen Online-Weinkurs und startete ein paar Versuche im Network Marketing. Es war eher ein Zeitvertreib, die innere Unruhe blieb. Nun hatte ich aber endlich wieder Zeit für einen Hund und ein paar Monate später fuhr ich nach Bern, um Taxi, einen Gos d’Atura Rüden -ein spanischer Schäferhund-, in unsere kleine Familie zu holen.
Ein tolles Tier. Wunderhübsch, liebenswert, hochintelligent und ein echter Schäferhund. Ich merkte schnell, dass ich, um ihm das zu geben, was er brauchte, mit meinem Wissen an meine Grenzen stieß und begann, mich intensiver mit dem Wesen des Hundes zu beschäftigen. Damals herrschte noch die Dominanztheorie und ich glaubte, darin gut aufgehoben zu sein.

 

Das hatte keinesfalls etwas mit Gewalt zu tun, doch genauso wenig mit echtem Verständnis. Und dass ich selbst ungewollt für viele seiner Verhaltensweisen mitverantwortlich war, lernte ich erst einige Jahre später. Leider sollte es für unsere Beziehung zu spät sein, denn er starb mit knapp 6 Jahren an einer Magendrehung. Was für eine Leere er hinterlassen hat… Aber die wunderschönen Erinnerungen blieben und vor allem die Dankbarkeit dafür, dass ich jetzt genau wusste, dass ich mich mit dem Wesen Hund intensiver beschäftigen möchte! Ich benötigte nur noch den richtigen Zeitpunkt!

Kurze Zeit später zog ich mit meinem Sohn, der zu dem Zeitpunkt 2 Jahre alt war, nach Hamburg zurück. Es dauerte eine Weile, bis ich mich in meiner Heimat wieder eingelebt, für meinen Sohn den richtigen Kindergarten gefunden, den Verlust meines Hundes verwunden und einen Homeoffice Job gefunden hatte, der mir die Möglichkeit gab, meinen Sohn weiterhin begleiten zu können und mir Gedanken um meinen nächsten Schritt zur Selbstverwirklichung zu machen.

Und eines Tages war ich soweit und erfüllte mir meinen Herzenswunsch: Ich begann die Ausbildung zur Hundetrainerin und meine wunderbare Portugiesische Wasserhündin Lilith begleitet mich seitdem. Ich werde nie vergessen, was der Züchter zu mir sagte, als ich sie bei meinem letzten Besuch endlich mit nach Hause nehmen durfte: „Lilith wird sich nie den Käse vom Brot nehmen lassen!“

In dem Moment war mir nicht klar, was das bedeutet – ich sollte es jedoch schnell herausfinden. Neben ihrem freundlichen Wesen ist Lilith ein sehr unruhiger Geist. Voller Energie, wie aufgedreht, selbstständig, unerschrocken…aber vor allem hat sie eines: Einen unermüdlichen Bedarf zu diskutieren!

Nun folgten spannende Jahre, in denen ich täglich dazu lernte. Natürlich gab mir die Ausbildung eine solide Grundlage für eine faszinierende Welt. Diese war mir zwar nicht neu, doch mit jedem Tag merkte ich, wie wenig ich noch wusste. Und die Lust, diese Lücken zu füllen, wurde größer. Die regelmäßigen Seminare seitdem vertiefen das Gelernte und geben mir die Möglichkeiten, mich gezielt den Themen zu widmen, dir mir besonders wichtig sind. Unterschiedlichste Literatur hielt und hält mich auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand und gibt neue Denkanstöße, die sich dann im Alltag und im Training anwenden und bestätigen lassen oder helfen, die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. 

 

Die Hundeschule „Mensch und Hund auf einem Weg“ schenkt mir nach wie vor unbezahlbare Stunden, in denen ich eine Vielzahl an unterschiedlichsten Hunden und ihren Menschen kennen lernen, beobachten und trainieren darf. Es startete als Praktikum und ein Jahr später begann ich, dort als freiberufliche Hundetrainerin mitzuarbeiten und freue mich, nach wie vor ein Teil des Teams zu sein.

Die Einzeltrainings sind jedoch in den Jahren immer das gewesen, wo meine Leidenschaft lag.
Der intensive Kontakt mit den Menschen und ihren Hunden. Das Privileg zu haben, einen Teil
ihres Lebens kennen lernen zu dürfen und sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Sie dabei
zu unterstützen, als echtes Team zusammenzuwachsen!

Die Jahre mit meiner Lilith waren und sind Lehrjahre! Sie hat so viel zu bieten, so viele Facetten. Und ohne es zu wollen, hat sie mir immer wieder einen Spiegel vorgehalten. In den Momenten, wenn ich unruhig war. Ungehalten. Unentschlossen. Unecht. Wie oft habe ich mir gedacht, dass ich eigentlich einen entspannten, in sich ruhenden Hund bräuchte, der mich nicht noch höher treibt. Oder einen, der mir idealerweise sogar noch Ruhe vermittelt.

Doch plötzlich wurde es mir klar. Niemand. Nicht Lilith oder sonst irgendjemand wird mir von außen beibringen können, bei mir zu bleiben. Achtsam zu sein. Ausgeglichen. Stabil. Diese Kräfte musste ich in mir selbst finden und entwickeln. Um dann überzeugend und authentisch mit meinem Hund kommunizieren zu können. Nur so kann ich ihn leiten, kann ihm durch meine innere Haltung Sicherheit und Vertrauen vermitteln und echte Führungsqualitäten entwickeln. Hoher Energie kann nicht mit hoher oder gar noch höherer Energie entgegengewirkt werden, und die Redensart „In der Ruhe liegt die Kraft“ bekam auf einmal eine ganzheitlichere Bedeutung. Es ist ein Prozess. Nichts, was man von einem Tag auf den anderen verändern kann. Doch auf diesem Weg gibt es keinen besseren Begleiter als einen Hund. Ein Lebewesen, das dir jeden Tag eine neue Chance gibt. Und in dem sich deine Veränderungen sofort widerspiegeln.

Jetzt wusste ich es: DAS ist mein Weg. Menschen mit ihren Hunden dabei begleiten, klar miteinander zu kommunizieren. Dem Menschen das Wesen des Hundes näher zu bringen. Gemeinsam entspannter zu werden. Die richtige Balance im Alltag zu finden. In Harmonie zu leben. Hibbeligen Hunden gemeinsam mit ihren Menschen Wege in die Ruhe zu zeigen! 

Und in der Hundeschule zeigt sich immer wieder, bei wie vielen Mensch-Hund-Teams all dies akute Themen sind.

Und so entstand „Hummelhunde“…Hunde wie meine Lilith. Hunde mit Hummeln im Po, die zufriedener wären, wenn sie mal einen Gang zurückschalten könnten.  Hunde, die durch unsere Klarheit und Verbindlichkeit plötzlich dankend die „Leitung“ abgeben.

Wie heißt es so schön? 

„Jeder bekommt den Hund, den er braucht!“ Dem stimme ich immer mehr zu!

 

Vielen Hunden mit  Schwierigkeiten wie zB. 
  • der fehlenden Leinenführigkeit

  • der Leinenaggression

  • dem instabilen Rückruf

  • der Rastlosigkeit/allg. Unruhe

  • dem“ Schattendasein“/Verfolgen zuhause

  • dem nicht abstellbaren Bellen beim Klingeln

fehlt es an eindeutiger Kommunikation, einem klaren Rahmen und Verständnis…und vor allem Ruhe! Und du wirst erstaunt sein, wie am Ende alles zusammenhängt!

Melde dich gern bei mir – über Facebook, das Kontaktformular, Whatsapp, Telefon (AB) oder per Mail…wähle deinen Lieblingsweg!

Du bist einzigartig, dein Hund ist es auch  –  es gibt nicht das eine Patenrezept, sondern nur eure ganz eigene Entwicklung als Team! Ich freue mich darauf, für dich und deinen Hund da sein zu können – gemeinsam erarbeiten wir euren persönlichen Weg zu einem entspannten Alltag!

Herzliche Grüße

 

deine Viola